Pferde zeigen kein Fehlverhalten, sondern Beziehungserfahrungen.
Beziehung statt Kontrolle -
H.E.A.R.T ™ – Horse Embodied Awareness & Regulation Training basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu neurobiologischen Prozessen, Bindungstheorie, Traumaforschung, dem Ausdrucksverhalten von Pferden und sozialer Organisation von Herden, sowie dem Verständnis unterschiedlicher Trainingsmethoden aus der Sicht des Nervensystems.
Im Kern geht es nicht darum, das Pferd zu formen oder sein Verhalten gezielt zu steuern, sondern es geht darum, ihm auf eine Weise zu begegnen, in der es sich sicher fühlen kann – und dadurch überhaupt erst bereit ist sich auszudrücken und in Kontakt zu gehen.
Im Zentrum steht die Frage, wie wir als Mensch präsent und reguliert sein können, um dem Pferd einen sicheren Rahmen zu schaffen.
So wird aus Training eine echte Begegnung. Und aus Zusammenarbeit entsteht eine Verbindung, die von Vertrauen, Verständnis und gegenseitigem Respekt getragen ist.
Die Arbeit mit H.E.A.R.T ™ ist unabhängig von Reitweise und Trainingsform und kann in jede Art des Umgangs mit Pferden integriert werden, weil sie nicht am Was, sondern an der Qualität des Wie ansetzt.
H.E.A.R.T ™ ist eine beim deutschen Patent- und Markenamt zur Eintragung angemeldete Marke (Aktenzeichen 30 2026 210 960.8)
Traumasensibles Pferdetraining -
Die drei Säulen von H.E.A.R.T ™
Die drei Säulen von H.E.A.R.T ™, Orientierung, Wahlmöglichkeit und Kleinschrittigkeit wirken nicht isoliert, sondern bedingen sich gegenseitig. Erst in ihrem Zusammenspiel – und durch die Kompetenz des Menschen, sie zu verkörpern – entsteht ein Umfeld, in dem Regulation möglich wird. Hier knüpft H.E.A.R.T ™ direkt an die Arbeit von Stephen Porges an. Seine Polyvagal-Theorie beschreibt, dass Sicherheit nicht nur als die Abwesenheit von Gefahr, sondern als soziale Verbundenheit erlebt wird.
Die drei Prinzipien von H.E.A.R.T ™ entfalten in der Interaktion mit dem Pferd ihre Wirksamkeit durch die Wahrnehmungsfähigkeit des Menschen, seine Fähigkeit zur Selbstregulation und seine daraus resultierende Präsenz.
H.E.A.R.T ™ versteht sich als traumasensibles und lebendiges Zusammenspiel, bei dem es nicht darum geht, dass einer agiert und der andere reagiert. Die Wirkprinzipien sind somit gleichermaßen für das Pferd als auch für den Menschen bedeutend und bestimmen die gemeinsame Interaktion.
„Der Ausgangspunkt für das Coaching bei Silke war eine starke Unsicherheit in der Zusammenarbeit mit meinem Pferd. Ich wusste nicht, was ich von ihm erwarten darf, wo ich meinen Willen durchsetzen sollte und wo ich ihm Mitspracherecht lassen kann. Diese Unklarheit hat mich sehr belastet und letztlich dazu bewogen, mir Unterstützung zu suchen.
Silke besitzt die seltene Gabe, mit einem außergewöhnlich klaren Blick und einem unglaublich feinen Gespür – sowohl für Mensch als auch für Tier – die individuellen Themen herauszuarbeiten und zu strukturieren. Das Ergebnis ist ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse und das Verhalten meines Pferdes und wirklich konkrete Tipps, mit denen man sofort arbeiten kann.
Heute, gut ein Jahr später, sind die damaligen Probleme kein Thema mehr. Was mich darüber hinaus besonders bereichert hat: Ich habe mich durch diese Arbeit auch selbst viel besser kennengelernt. Die Fähigkeit, den eigenen Standpunkt zu hinterfragen, das Gegenüber wahrzunehmen und besser zu verstehen, die ich durch Silke und die Arbeit mit den Pferden entwickelt habe, kann ich heute auch im zwischenmenschlichen Bereich und im Beruf wunderbar anwenden. Sie hat mir in diesen Bereichen spürbar mehr Sicherheit und ein tieferes Selbstverständnis gebracht."
Unverbindliches Kennenlernen
Buche einen kurzen Termin bei mir und lass uns gemeinsam schauen, ob H.E.A.R.T ™ für dich ein Weg ist, um mit deinem Pferd an dem zu arbeiten, was dir gerade am meisten am Herzen liegt. Dieser Termin ist für dich kostenlos und absolut unverbindlich.
